"Aukruger Naturparkritt", 05. Juni 2017 (Pfingstmontag)

Der inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannte „Aukruger Naturparkritt“ am Pfingstmontag ist das jährliche Reiter-Highlight im Naturpark Aukrug. Wir sind im Schritt und Trab unterwegs; wir verzichten auf Galopp! Die reine Reitzeit beträgt ca. 5 Stunden.

Einige Male sind wir anlässlich des Aukruger Naturparkrittes zum Boxberg geritten, dem Wahrzeichen des Naturparkes Aukrug. In diesem Jahr wollen wir neue Wege entdecken und reiten durch den südlichen Teil des Naturparkes Aukrug.

Den ersten Höhepunkt unserer Tour erreichen wir schon kurz nach dem Start, und zwar reiten wir direkt am Kirchweddelbach vorbei, an dem eine 22 ha große Weidefläche der Schrobach-Stiftung angrenzt. Mit etwas Glück erhaschen wir einen Blick auf die ERNA-Rinder, die auf dieser Fläche zur Pflege eingesetzt werden. Nach einigen schönen Trabstrecken auf weichem Boden erreichen wir den Ort Sarlhusen. Wir verlassen die Ortschaft und auch den Kreis Steinburg mit der Überquerung der Bünzener Au und halten uns dann eine Zeitlang im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf, bevor wir die Bünzener Au wiederholt überqueren. Ein weiterer Höhepunkt unseres Naturparkrittes wird die Durchquerung der Glasbek sein, bevor wir unseren Rastplatz direkt an der Aukruger Arnika Wiese erreichen. Weiter geht es Richtung Papiermühle, in der heute eine moderne Fischzucht untergebracht ist. Nach einer weiteren langen Trabstrecke reiten wir direkt am Gut Wiedenborstel vorbei, die zweitkleinste Gemeinde in Deutschland mit nur zwölf Einwohnern.

Die Strecke hält einige wunderschöne Aussichtspunkte für uns parat und viele Abschnitte laden ein, längere Strecken im Trab unterwegs zu sein.


SternStafettenaktion


Anmeldung

Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeformular an. Nach Ihrer schriftlichen Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und die Kontodaten. Ihre Anmeldung wird verbindlich mit der Überweisung einer Anzahlung von 50 % des Tourpreises. Der Restbetrag des Tourpreises wird bar am Veranstaltungstag fällig. Nach Eingang der Anzahlung erhalten Sie eine Bestätigungsmail.

Für den "Aukruger Naturparkritt" können   keine   Paddocks bestellt werden!


Kosten

Die Teilnahmegebühr für den Aukruger Naturparkritt beträgt 45 EUR/Reiter. 


Bilder


Rittbeschreibung

Ablauf
Eintreffen der Teilnehmer ab 9 Uhr. Bei einer Tasse Kaffee erstes Kennenlernen und Finanzielles. Um 10 Uhr nach kurzer Rittbesprechung Abritt.

Treffpunkt

Wir treffen uns am Wanderreitparkplatz an der L 121 zwischen Aukrug und Hennstedt (Abfahrt nach Wiedenborstel)


Strecke
5 Stunden reine Reitzeit zzgl. Pausenzeit. Wir reiten überwiegend abseits vom Straßenverkehr, Spurbahnen, Waldwege

Ausrüstung
Je nach Witterung bitte auch an Regenzeug/Sonnen-schutz denken! Für die Pferde evtl. eine Regen- oder Abschwitzdecke mitnehmen, um sie in der Mittagspause einzudecken. Ein Halfter inkl. langem Anbindestrick ist mitzunehmen. Evtl. steht uns ein Troßfahrzeug zur Verfügung.

Eine Teilnahme mit gebissloser Zäumung ist nicht möglich.

Pausen
Wir machen unterwegs eine größere Pause mit einem Satteltaschenpicknick. Wer keine eigenen Satteltaschen hat, kann sich gerne welche bei mir ausleihen. Die Pferde werden während der Pause angebunden.


So kann ein Satteltaschenpicknick aussehen!
So kann ein Satteltaschenpicknick aussehen!

Anreise


Rittbericht "Aukruger Naturparkritt" 2014

Werbung für den Reitsport, das war der "Aukruger Naturparkritt" 2014. Wie schon gewohnt machten sich Reiter am Pfingstmontag von Mörel aus auf den Weg zum 12 km entfernten Boxberg, der mit 77 m Höhe die höchste Erhebung im Naturpark Aukrug ist.

Die Reiter, die teilweise eine Anfahrt von über einer Stunde hinter sich hatten, wurden  vom team horsetrail in Mörel mit einer Tasse Kaffee begrüßt, bevor es ans Satteln ging. Einfache Probleme der Teilnehmer, z. B. wie befestige ich meine Satteltasche richtig am Pferd, wurden fachgerecht gelöst und auch erklärt. Nach einer kurzen Rittbesprechung, die in erster Linie dazu dient, die notwendigen Handzeichen und Verhaltensregeln in der Gruppe zu erklären, ging es los.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Gemeinden Mörel und Aukrug, die das Bankett rechtzeitig zu Pfingsten gemäht haben - das machte es für die Reiter deutlich leichter, den grünen Seitenstreifen zu nutzen.

Auf der Tour war es sehr beeindruckend zu erleben, wie manchmal eher verschlossene Fußgänger oder Radfahrer auf die Reiter reagiert haben. Die gesamte Gruppe hatte immer einen netten kurzen Plausch parat, so dass sich viele interessante Wortwechsel ergeben haben und die Reiter mit Sicherheit gern gesehen waren.

Zur Mittagspause hatte das team horsetrail dann noch eine Überraschung für die Reiter geplant: Es gab EIS. Bei den sommerlichen Temperaturen war das eine gelungene Abkühlung!

Nach weiteren zwei Stunden im Sattel waren alle Reiter wieder zurück in Mörel. Insgesamt hat die Tour knapp 6 Stunden gedauert, davon 4,5 Stunden reine Reitzeit.